Expert Pro - Technologie ADH - Analog Digital Hybrid

Das Beste zweier Welten

Die von Devialet entwickelte ADH Intelligence ist die erste Hybrid-Verstärkertechnologie, die die Präzision der analogen Verstärkung (Class A) mit der Leistungsfähigkeit und der Kompaktheit der digitalen Verstärkung (Class D) verbindet. Um die Leistung zu optimieren, arbeiten beide Technologien parallel.

ADH stellt den zahlreichen Einschränkungen in Verbindung mit Audioverstärkung eine moderne und elegante Lösung gegenüber.

Diese Technologie ist das Ergebnis zahlreicher Studien, die unter anderem darauf abzielen, sich von der niedrigen Energieleistung der Analogverstärker zu befreien, die in der High-End-Industrie noch immer weit verbreitet sind, im professionellen Audio, im "Car Audio" oder im Nomaden-Audio (Smartphones, Laptops, Tabletts, etc.) jedoch längst kaum mehr eine Rolle spielen.


Die erste Hybrid-Verstärkertechnologie, die die Feinheit der analogen Verstärkung (Class A) mit der Leistungsfähigkeit und der Kompaktheit der digitalen Verstärkung (Class D) verbindet

Hohe Audioleistungen von Analogverstärkern werden auf Kosten eines oft übermäßigen Energieverlusts erzielt. Die Funktionsweise der ADH-Technologie entspricht dem Prinzip einer Servolenkung: sie behält die Spannungserzeugungsfunktion durch einen Analogverstärker bei(um die herausragenden Audioleistungen zu nutzen), überträgt die Stromerzeugungsfunktion, und somit der Leistungserzeugung für die Last, jedoch an einen Verstärker mit einer weitaus höherer Energieeffizienz, in diesem Fall an zwei Digitalverstärker.


Aufgrund dieser Hybridisierung bestimmt der Analogverstärker die Ausgangsspannung der Last, ohne jedoch den damit verbundenen Strom zu erzeugen. Seine Leistungsstärke bleibt dadurch sowohl im Leerlauf als auch unter Belastung die gleiche. Dies ist absolut einzigartig.

  • Rauschabstand im Dual Mono-Modus

    133dB*

  • Klirrfaktor (THD) im Dual Mono-Modus

    0.00025%*

  • Wärmeverformung

    nicht vorhanden

Im Analogverstärker gibt es keine passive Komponente auf dem Audiosignalpfad. Die vom Audiosignal durchströmten Komponenten bieten keine Möglichkeit zur Ladungsspeicherung. Außerdem wird der Analogverstärker mit konstanter Verlustleistung betrieben. Er ist daher für die Veränderung des Musiksignals unempfindlich und das sowohl gegenüber dem gegenwärtigen als auch dem vorigen Signal. Es gibt keine Aufwärmzeit und somit existiert faktisch keine Wärmeverformung.

Der Analogverstärker ist extrem schnell: Sein natürlicher Durchlassbereich erreicht kontinuierlich 5 MHz, wodurch eine perfekte Wiedergabe der Transienten und eine fehlende Phasenverschiebung in der Audiofrequenzbandbreite gewährleistet werden. Der effektive Durchlassbereich ist also derjenige des wiedergegebenen Audio-Inhalts: 22,050 kHz bei einer Datei im Sample-Format von 44.100 kHz, 48,000 kHz bei einer Datei, die mit 96,000 kHz gesampelt wurde, usw.

Der Dynamikbereich des Analogverstärkers ist sehr weit ausgedehnt. Er ist in der Lage, Spannungen von bis zu 120 V zu liefern und dabei ein extrem leises, im Grunde nicht hörbares Hintergrundrauschen zu erzeugen. Kein Zischen in den Lautsprechern, und zwar ganz unabhängig von der Lautstärke.

Der Digitalverstärker beruht auf einem innovativen Mehrphasen- und Mehrpegel-Aufbau, der mit 1,6 MHz arbeitet. 4 Phasen und 5 Stufen sind pro Kanal im Einsatz. 8 Phasen und 25 Stufen bei Brückenbetrieb. Eine mikroprozessorgesteuerte Energieübertragung wird ohne Latenzzeit und mit äußerst präzisem Wert erreicht. Der Digitalverstärker kommt ohne Ausgangskondensator aus. Seine effektive Energieeffizienz erreicht 90 % und seine Leistungsdichte ist sehr hoch. Auf diese Weise liefert er ausgesprochen leistungsstarke Verstärkerstufen in einem kompakten Format.

Die Hybridisierung bringt viele Vorteile mit sich. Die Ausgangsimpedanz ist konstant und beträgt weniger als ein Milliohm für die gesamte Audiofrequenzbandbreite. Der daraus resultierende Dämpfungsfaktor sorgt für eine perfekte Kontrolle über jeden auf dem Markt erhältlichen Lautsprecher. Es werden herausragende Audioleistungen erzielt, und zwar ohne eine besondere Auswahl oder Abstimmung der einzelnen Komponenten. Die Leistungen sind von einem Gerät auf ein anderes übertragbar, nachhaltig und werden durch den Aufbau garantiert.

Zudem sorgt die Mikroprozessorsteuerung der einzelnen Verstärkerkanäle für deren konstante Selbstkalibrierung sowie für einen umfassenden Schutz gegen folgende Risiken: Überspannungen, Überstrom, Überleistungen, Wärmebelastungen.